Throwback: Eine kleine Reise in die Vergangenheit

Nachdem ich letzte Woche zwei Prüfungen positiv abgelegt habe, ist heute mal etwas mehr Zeit für einen längeren Eintrag. Zwei weitere Prüfungen (=Aufgaben), die ich endlich von meiner To-Do streichen kann. Juhu! Kürzer wird die Liste leider trotzdem nicht. *sigh*

Aaaah, Stress!

Die letzten Tage lag ich so viele Stunden wach, und habe mir den Kopf darüber zerbrochen, worüber ich nicht alles schreiben möchte. Darüber könnte man doch schreiben, und über das, und achja… Da ist ja noch dieses nette Thema! So viele Ideen, doch so wenig Zeit. Und dann ist da noch diese unglaubliche Motivation, die sich langsam zu Frustration transformiert, weil es einfach zeitlich nicht möglich ist, all diese Dinge, die mir Spaß machen, die mich interessieren, zu machen/schreiben. Geht’s euch phasenweise genauso? Wenn ja: Wie handhabt ihr das? Wie geht ihr damit um?

Throwback – Rückblick

Jetzt aber mal zu den vergangenen Jahren. Vielleicht gibt es ja noch ein paar Menschen da draußen, die sich an meinen „alten Blog“ erinnern können. Tutorials, Tipps, Grafiken und immer wieder Beiträge über meinen Alltag waren die Hauptthemen. Und dann… Dann war ich weg. So ungefähr dürfte das bei den meisten angekommen sein. Es hat sich wirklich viel verändert und es gab auch einen Punkt, an dem sich etwas verändern musste. Aber was ist eigentlich passiert?

Das Ende

Ganz einfach: Ich musste leider die Schule verlassen. Ein Jahr war ich Zuhause, bis ich endlich die nötige Kraft hatte und den Entschluss fasste, mir helfen zu lassen. Leider stellte sich diese Hilfe als total unnütz raus. Das – oder gerade deshalb – hat mich aber nicht davon abgehalten weiter zu machen.

Der Neuanfang

Aufgrund des Schulabbruchs hatte ich natürlich keinen Abschluss. Also war mein erster Schritt: Hauptschulabschluss nachholen! Und das habe ich. Sogar mit ausgezeichnetem Erfolg. Hätte niemand für möglich gehalten, aber ich hab’s geschafft! Dafür musste ich allerdings für ein Jahr in eine andere Stadt ziehen. Anders war es mir schwer möglich, da ich erstens die Anforderungen für dieses Angebot sonst nicht erfüllt hätte und zweitens meine Eltern irgendwo in der Pampa wohnen, wo ich nie mit öffentlichen Verkehrsmitteln rechtzeitig zum Unterricht oder nach Hause gekommen wäre. Nachdem ich den ersten Erfolg in der Tasche hatte, ging es wieder nach Hause zu meinen Eltern.

Work, work, work

Und das Bewerben ging los. Eine Lehre zur Medienfachfrau sollte es werden und wurde es auch. Entgegen aller Meinungen, ich würde mit meinem Lebenslauf nie eine Stelle finden, fand ich sogar innerhalb kürzester Zeit eine. Ich hatte mehrere Zusagen und fast alle Firmen haben mir sogar geantwortet. Ich muss dazu sagen: Es waren alles Initiativbewerbungen, also keine offenen Stellen. Ich war selbst total überrascht und auch meine AMS-Betreuerin konnte es nicht fassen, dass jemand mit meinen (laut Lebenslauf miserablen) Qualifikationen so viele positive Rückmeldungen erhielt. Hiermit begann meine Ausbildung. Ein paar Monate nach Beginn dieser zog ich erneut um. Diesmal in meine erste eigene Wohnung – natürlich in die Großstadt.

Die Gegenwart

Mittlerweile bin ich im vierten Lehrjahr, mache zusätzlich die Berufsmatura, den Unternehmerführerschein, habe einiges an Verantwortung übernommen (Projektleitung, Kurssprecherin etc.) usw. Ich habe begonnen regelmäßig Sport zu machen und versuche besser auf meine Ernährung und mich selbst zu achten. Ich habe noch viel vor und bin zuversichtlich, meine Ziele zu erreichen.

Die Message

Meine Geschichte mag ja schön und gut sein, aber was will ich euch damit eigentlich sagen?

Never give up!

Natürlich ist mir wichtig, dass ihr nachvollziehen könnt, warum ich diesen Schritt ging oder besser gesagt gehen musste. Was ich euch allerdings wirklich damit sagen möchte: Lasst euch nicht unterkriegen! Ich weiß, dass es einige Leser hier draußen gibt, die an sich selbst zweifeln. Angst haben, zu versagen. Sehen, wie positiv das Leben anderer sei, doch das eigene so miserabel. Dem ist nicht so! Egal was die anderen sagen oder über euch denken mögen; Wenn ihr der Überzeugung seid, etwas schaffen zu können, dann könnt ihr das auch! Gebt nicht auf!

Der Schein trügt

Selbstverständlich gab es immer wieder Höhen und Tiefen. Nicht alles das, was nach außen hin positiv scheint, ist in Wirklichkeit auch so. Ich hatte in den letzten Jahren auch viele Rückschläge erlitten, auf die ich in diesem Artikel bewusst nicht genauer eingehen werde. Dieser soll ausschließlich die positiven Seiten des Rückblicks beinhalten. Nichtsdestotrotz: Rückwirkend betrachtet, habe ich viel mehr erreicht, als es mir manchmal bewusst ist.

Solltet ihr euch (wieder) einmal schlecht fühlen oder das Gefühl haben, versagt zu haben, nehmt euch die Zeit und betrachtet ausschließlich was ihr in einem gewissen Zeitraum Positives erreicht habt. Nein, die Aussage „Da ist nie etwas Positives gewesen“ gilt nicht. Es gibt IMMER etwas Positives! Manchmal ist es nur nicht ganz so offensichtlich.

So, jetzt aber zu euch:
Wenn ihr die letzten Jahre rückblickend betrachtet, was hat sich verändert? Was sind eure Ziele für die Zukunft?

1 Kommentar

  1. Anja sagt: Antworten

    Huhu Jenny <3

    Stress, Rauchen und ungesunde Ernährung sind auch meine Laster. Mit allen 3 Dingen kann ich nicht gut umgehen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden 😀

    Genau deshalb habe ich die Frage am Ende des Posts gestellt. Jeder kann ja mal für sich schauen "Lebe ich gesund?". Früher oder Später müssen wir uns der Frage stellen, denn jünger werden wir nicht, leider 😛

    Liebste Grüße, Anja
    http://www.realitaetsmelodie.de

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